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Tourismus und Volkswirtschaft stärken!

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Im Rahmen der Vernehmlassung des Tourismusförderungsgesetzes (TFG) äussert sich die Junge CVP Nidwalden zum vorliegenden Gesetzesentwurf. Sie unterstütz die Vorlage dezidiert und sieht im Falle einer Rückweisung negative volkswirtschaftliche Konsequenzen.

„Wir appellieren eindringlich an die Landrätinnen und Landräte, das TFG anzunehmen“, untermauert Mario Röthlisberger, Präsident, die Unterstützung der Jungen CVP Nidwalden für die Vorlage. „Der Kanton Nidwalden braucht in der Tourismusförderung dringend klare Verhältnisse und ein zeitgemässes Gesetz“, ergänzt Stefan Hurschler, Vorstandsmitglied und CVP -Landrat. Dennoch zeigt die Jungpartei in einigen Detailfragen abweichende Meinungen zum regierungsrätlichen Entwurf.

Beteiligung des Kantons an einer Tourismusorganisation
Beispielsweise schlägt der Regierungsrat vor, dass sich der Kanton auch zukünftig nicht an einer Tourismusorganisation beteiligen kann. Die Jungpartei sieht in einer Beteiligung hingegen nur Vorteile. „Mit einer Beteiligung kann der Kanton mehr Einfluss nehmen und eine bessere Kontrolle über die Verwendung der Gelder ausüben“, so Röthlisberger. „Der Kanton darf sich nicht selber ins Abseits stellen!“ „Eine enge Verflechtung von Tourismus und Politik fördert den Informationsfluss und das gegenseitige Verständnis. Zudem können die Rahmenbedingungen bei Bedarf rascher und unkomplizierter optimiert werden“, ergänzt Hurschler. In erfolgreichen Schweizer Feriendestinationen seien Beteiligungen von der öffentlichen Hand an Tourismusorganisationen gang und gäbe.

Effizientes Marketing dank einer Organisation
Weiter stört die Jungpolitiker, dass der Regierungsrat mit mehreren Tourismusorganisationen Leistungsvereinbarungen abschliessen will. „Um die finanziellen Mittel gezielt einzusetzen und ein schlagkräftiges Marketing zu betreiben, braucht es eine, zentrale, koordinierende Organisation“, führt Hurschler aus. „Gewichtige Partner wie Schweiz Tourismus oder Luzern Tourismus betrachten dies als Voraussetzung für eine Zusammenarbeit.“

Ansätze für Hotelbetriebe zu hoch
Heute sind in Nidwalden vorwiegen Tagestouristen unterwegs. Somit ist es überfällig, dass die vom Tagestourismus profitierenden Unternehmungen ebenfalls gesetzliche Beiträge an die Tourismusförderung leisten. Dies sind unter anderem Bergbahnen und der öffentliche Verkehr. Die Vernehmlassung sieht vor, die Hotelbetriebe mit 2,2 Prozent ihrer mehrwertsteuerlichen Beherbergungsleistungen zur Kasse zu beten. Bei den Transportunternehmungen sind es hingegen nur 0,4 Prozent. „Mit dem Wissen, dass das Tagesgeschäft das weitaus grösste Stück vom touristischen Kuchen ausmacht, lässt sich diese Diskrepanz der Ansätze nicht rechtfertigen“, moniert Röthlisberger. „Der Ansatz für die Hotelbetriebe ist zu hoch.“

Mit Annahme der Vorlage Volkswirtschaft stärken
„Trotz einzelnen Meinungsdifferenzen – der Kanton Nidwalden kann sich eine erneute Rückweisung der Vorlage volkswirtschaftlich nicht leisten“, betont Röthlisberger. Es gelte den bereits eingesetzten Abwärtstrend im Tourismus zu stoppen. In einer zweiten Phase könne brachliegendes Potenzial genutzt und das Standbein Tourismus ausgebaut werden. „Die Stärkung des Tourismus bedeutet zugleich eine weitere Diversifikation der Nidwaldner Volkswirtschaft“, zeigt sich Hurschler überzeugt. „Somit liegt es im Interesse des Kantons, sich zugunsten der Tourismusförderung vermehrt finanziell zu engagieren.“

Vernehmlassungsantwort TFG

Für Rückfragen:

Mario Röthlisberger
Präsident Junge CVP Nidwalden
079 692 29 00
mario.roethlisberger@jcvp-nw.ch

Stefan Hurschler
Vorstandsmitglied / Landrat
079 837 60 18
stefan.hurschler@jcvp-nw.ch

Kategorie: Vernehmlassungen, Volkswirtschaft | Kommentar schreiben

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