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Wohnungssituation in Nidwalden

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Die Wohnungspreise im Kanton Nidwalden explodieren. Jugendliche, die von zu Hause ausziehen wollen, finden fast keine bezahlbare Wohnungen mehr. Grund genug, dass sich nun auch die Junge CVP Nidwalden mit diesem Thema auseinander setzt.

In Nidwalden wohnen wird immer mehr zum Luxus. Jugendliche, die eine eigene Wohnung wollen, müssen sich richtig intensiv auf die Suche machen. Nicht weil es an Wohnungen mangelt, sondern weil die Wohnungen in unserem Kanton zu teuer sind. Wenn eine 3.5 Zimmerwohnung bereits Fr. 2500.- kostet, ist dies bedenklich. Grund dafür sind sicherlich die hohen Landpreise, die wir in unserem Kanton haben. Man bezahlt Fr. 250.- pro Quadratmeter und in Obwalden Fr. 200.-

Auch erstaunlich ist der grosse Unterschied innerhalb des Kantons. Wenn man die Gemeinden vergleicht, findet man erhebliche Unterschiede bei den Mietpreisen, dies u.a. weil die Gemeinden unterschiedliche Steuern haben.
Aber auch für Familien wird es schwer eine geeignete Wohnung zu finden, wenn nicht beide Elternteile arbeiten. Eine Familie mit zwei Kindern kann sich in Nidwalden keine grosse Wohnung leisten, wenn man nicht gerade ein hohes Einkommen pro Monat erzielen kann.
„Das Ziel muss sein, dass die Jugendlichen im Kanton wohnhaft bleiben, aber mit diesen Mietpreisen ist es fast unmöglich“, meint Präsident Mario Röthlisberger.

Die Regierung soll sich mit diesem Thema auseinander setzen und auch Vorstösse in diese Richtung ernst nehmen und hinterfragen.
Natürlich ist der Kanton Nidwalden zu Wohnen sehr attraktiv, wenn man die Lage und die günstigen Steuern bedenkt. Aber die Mietpreise müssen auch stimmen.

Bereits vor einiger Zeit hat die SP einen Vorstoss eingereicht, welcher eine Bonusklausel im Baugesetz fordert. Ob dies die richtige Lösung sei, müsste man zuerst prüfen.

Die Junge CVP Nidwalden verlangt vom Regierungsrat diese Diskussion zu führen, und Entsprechende Massnahmen einzuleiten.

Im 2013 wird über das Baugesetz debattiert und dort muss unbedingt etwas gegen diese hohen Preise unternommen werden, denn die Jugendlichen und auch die Familien sollen in Nidwalden bleiben. Die Junge CVP Nidwalden wird sich jetzt überlegen, wie man sich diesen hohen Mietpreisen stellen und was man dagegen unternehmen kann. „Wir werden die Situation sicherlich intern besprechen und dann entsprechende Schritte unternehmen,“ sagt Mario Röthlisberger.

Für Rückfragen:

Mario Röthlisberger

Präsident

079 692 29 00

mario.roethlisberger@kfnmail.ch

Kategorie: Medienmitteilungen | Kommentar schreiben

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