Aktuelles

Parteiversammlung – 3x Nein, 1x Ja

Twittern | Drucken

Anlässlich der ersten Parteiversammlung dieses Jahres vom 02. Februar 2016 hat die Junge CVP Nidwalden die Parolen für die kommende eidgenössische Abstimmung vom 28. Februar 2016 gefasst. Dies nach intensiven Diskussionen. Als Gast durfte die Partei den Regierungsratskandidaten Josef Niederberger-Streule begrüssen.

 Die CVP will am 28. Februar mit Josef Niederberger-Streule den freigewordenen Regierungsratssitz zurückerobern. Der Kandidat stand an der Parteiversammlung der Jungen CVP Red und Antwort. Er erklärte, warum er für den Regierungsrat kandidiert und erläuterte seine Ziele. Niederberger machte keinen Hehl daraus, dass er mit beiden Füssen fest auf dem Boden steht und im Regierungsrat keine radikale Politik betreiben wird: „Ich will nicht alles auf den Kopf stellen, sondern auf dem Bewährten aufbauen und unsere Traditionen hochhalten.“

Nein zur Durchsetzungsinitiative
Die Mitglieder der Jungen CVP lehnten die Durchsetzungsinitiative der SVP einstimmig ab. Da die Ausschaffungsinitiative vom Parlament umgesetzt wurde, ist die Durchsetzungsinitiative überflüssig. „Ich finde es stossend, dass man diese Initiative lanciert hat, bevor die Ausschaffungsinitiative überhaupt umgesetzt worden war“, gibt der Präsident Mario Röthlisberger seinen Unmut kund. Weiter stört sich die Partei daran, dass die Durchsetzungsinitiative extremere Forderungen hat, als die bereits umgesetzte Ausschaffungsinitiative. Sie schwächt den Rechtsstaat und bedroht die Grundsätze des Rechtsstaates. „Die SVP provoziert mit der Initiative bewusst einen weiteren Konflikt mit dem europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, um so zusätzliche Munition für ihr Kernanliegen – die Selbstbestimmungsinitiative – zu erhalten“, gibt sich Vorstandsmitglied Daniel Krucker überzeugt.

Klares Nein zur Spekulationsstopp-Initiative der JUSO
Diese Initiative hat zum Ziel, den Hunger und die Armut in der Welt zu bekämpfen. Doch das angepeilte Ziel wird nach Ansicht der Jungen CVP verfehlt. Ein Verbot für spekulative Geschäfte mit Agrarderivaten schadet dem Wirtschaftsstandort Schweiz massiv. Damit die Unternehmen ein solches Verbot einhalten, müssen aufwendige Kontrollen stattfinden, was die Bürokratie in den Unternehmen erhöht.

Ja zur Abschaffung der Heiratsstraffe
Die Initiative der Mutterpartei wird von den Mitgliedern der Jungen CVP Nidwalden klar unterstützt. Es geht nicht an, dass verheiratete Paare mehr Steuern bezahlen als Konkubinatspaare. Nachdem diese Ungerechtigkeit in Nidwalden schon längst aus der Welt geschaffen wurde, soll dies nun endlich auch auf Stufe Bund erfolgen. Im Köcher der Gegner befindet sich bereits die Individualbesteuerung. Diese lehnt die Jungpartei jedoch strikt ab. Sie sorgt für mehr Bürokratie und bläht den Staatsapparat unnötig auf, weil so jeder Ehegatten eine eigene Steuererklärung ausfüllen müsste.

Knappes Nein zur 2. Gotthardröhre
Äusserst knapp wurde der Bau einer zweiten Tunnelröhre am Gotthard abgelehnt. Die Junge CVP befürchtet dadurch einen Mehrverkehr für Nidwalden. Aus Sicht der Jungpartei muss sich der Bund auf andere Verkehrsprojekte, beispielsweise Bypass Luzern, Nadelöhr Gubrist usw., konzentrieren. Die Junge CVP ist überzeugt, dass der Bund mit einem Verlad auf die NEAT eine Lösung findet. „Das Potenzial dieses Jahrhundertprojekts gilt es auszuschöpfen. Mit nur einer Röhre ist die Politik gezwungen, die vom Volk gewollte Verlagerung des Güterverkehrs ernsthaft anzugehen und umzusetzen. Somit ist die zeitweise Schliessung des Gotthardstrassentunnels eine Chance für die Verlagerungspolitik“, begründet Vizepräsident Pirmin Odermatt seine ablehnende Haltung zur Vorlage.

Spannendes und vielseitiges 2015
Der Präsident der Jungen CVP Nidwalden, Mario Röthlisberger, der seit kurzem auch im Vorstand der CVP Schweiz ist, blickte in seinem Jahresbericht auf ein ereignisreiches Jahr zurück. So konnte die Junge CVP den Ruf als aktivste Jungpartei in Nidwalden verteidigen. „Auch wenn uns in der Politik manchmal ein rauer Wind entgegenweht, dürfen wir uns nicht verstecken, sondern müssen unsere Meinung vertreten und versuchen, das Beste für Nidwalden herauszuholen,“ sagt Mario Röthlisberger. Die Partei sei gut aufgestellt und er freut sich auf das neue Jahr.

 

Für Rückfragen:

Mario Röthlisberger
Präsident
+41 79 692 29 00
mario.roethlisberger@jcvp-nw.ch

Kategorie: Abstimmungen, Medienmitteilungen | Kommentar schreiben

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Zurück

Junge CVP Nidwalden



Kevin Indelicato, Präsident
E-Mail: info@jcvp-nw.ch

Über Uns

Kalender

September 2019
M D M D F S S
« Mai    
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30