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Jungparteien gegen Privatfinanzierung des Nachtsterns

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Wie aus den Medien zu entnehmen war, planen die Jungfreisinnigen des Kantons Nidwalden den Nachtstern zwischen Luzern und Nidwalden wieder einzuführen. Der Landrat hatte die finanziellen Mittel dazu im Jahr 2013 gestrichen und auch weitere Versuche, die Verbindung wieder einzuführen, scheiterten. Auch eine Petition der Juso, JCVP und JSVP, mit über 1400 gesammelten Unterschriften, konnten den Entscheid nicht rückgängig machen.

Seit dem sah sich der Kanton nicht in der Verpflichtung, eine Alternative zur Streichung vom Nachtstern anzubieten und die Jugendlichen sahen sich gezwungen, anderweitige Lösungen, bzw. Verbindungen zu suchen, um am Wochenende in der Nacht nach Nidwalden zu kommen. Die Jungfreisinnigen, welche sich notabene bei der Petition und an der Problemlösung damals nicht beteiligt haben, wollen nun diese Verbindung wieder einführen und zwar via Sponsoren. Somit sollen die Kantonsfinanzen nicht angetastet werden.

Diese Idee stösst bei der Juso, der Jungen CVP und der Jungen SVP des Kantons Nidwalden klar auf Ablehnung. Aus Sicht der drei Jungparteien ist es nicht Aufgabe von Privatpersonen oder von Firmen eine solche Busverbindung finanziell zu unterstützen. „Wenn eine Busverbindung in Nidwalden nicht rentabel ist, bezahlten weiterhin der Kanton oder die Gemeinden die Kosten. Hier zahlt auch keine Firma“, sagt Mario Röthlisberger, Präsident der Jungen CVP. „Der öffentliche Verkehr ist Kantonsaufgabe und nicht jene von kantonalen Firmen“, fügt Béatrice Odermatt, Präsidentin der Jungen SVP, hinzu.
„Der Kanton muss sparen und dies ist verständlich. Die Bedürfnisse der Jugend benötigen aber mehr Platz in der gesamten Diskussion. Das war damals, als der Nachtstern gestrichen wurde, wie auch heute, ein zentrales Thema. Die Streichung war damals ein Fehlentscheid, welchen die Regierung jetzt beheben sollte.“, sagt auch Mahir Suljovic, Co-Präsident der Nidwaldner Jungsozialisten

Ausgang in Nidwalden stärken
Für die drei Jungparteien ist der Nachtstern vorerst Geschichte. Das Ziel von Nidwalden soll es sein, dass die Jugendlichen den Ausgang in Nidwalden verbringen. Allerdings ist es schwierig, solche Angebote wie in Luzern anzubieten. Weiter fällt den Jungparteien auf, dass immer mehr junge Leute in die Stadt oder Agglomeration Luzern ziehen. „Dies ist ein gefährlicher Trend und dem müssen wir entgegenwirken“ meint Mario Röthlisberger.
Nebst dem günstigen Wohnraum sollte auch einmal geprüft werden, wieso die jungen Erwachsenen überhaupt nach Luzern gehen. Hier appellieren die drei Jungparteien an den Nidwaldner Regierungsrat, sich schnellstmöglich und längerfristig mit diesem Thema zu befassen. Die angenommene Vorlage für günstigen Wohnraum bietet die ideale Gelegenheit dazu.

Für Rückfragen:

Mario Röthlisberger
Präsident Junge CVP Nidwalden
079 692 29 00
mario.roethlisberger@jcvp-nw.ch

Béatrice Odermatt
Präsidentin Junge SVP NW
079 707 01 96
beatrice.odermatt@svp-nw.ch

Mahir Suljovic
Co-Präsident Juso Nidwalden
078 767 84 88
juso-nw@hotmail.com

Kategorie: Medienmitteilungen, Verkehr und Tourismus | Kommentar schreiben

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