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Dringliche Debatte über Altersvorsorge gefordert

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Es wurde bekannt, dass die AHV hat letztes Jahr eine halbe Milliarde Franken Verlust geschrieben hat – die Aussichten für die kommenden Jahre und auch für die zukünftigen Renten der jungen Generation werden nicht besser.

Die AHV ist tief in die roten Zahlen gerutscht. Aus Sicht der Jungen CVP Nidwalden ist dieses Ergebnis nicht zu verkraften. Präsident Mario Röthlisberger meint: „Es muss jetzt endlich gehandelt werden, damit die junge Generation von heute auch eines Tages eine Rente erhält!“

Die Junge CVP wünscht sich von den Nidwaldner Ständevertretern, in Bern aktiv zu werden. „Konkret fordern wir, dass Nationalrat Peter Keller und Ständerat Hans Wicki die längst überfällige Debatte über unsere Altersvorsorge neu entfachen“ so Mario Röthlisberger.

Die Junge CVP Nidwalden ist der Meinung, dass die Schweiz in dieser Angelegenheit seit Langem einen Reformstau hat. Mögliche Lösungen wären eine Erhöhung des Rentenalters, was andere Länder mit niedriger Lebenserwartung schon umgesetzt haben. Man muss aber auch ältere Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt attraktiver machen. „Eine Lösung wäre ein gleicher Beitragssatz für die 2. Säule für alle, sowie die sogenannte „japanische Bananenkurve“.Dabei sind der Lohn sowie die Pensionskassenbeiträge im ca. 50. Lebensjahr am höchsten, danach sinken diese wieder“, erklärt Vorstandsmitglied Thomas Locher weiter.
Des Weiteren soll nicht mit 65 Jahren definitiv Schluss sein, denn ältere Mitarbeiter haben ein sehr grosses Know-how, von welchem alle profitieren. Es ist schade, wenn all dieses Potential einfach sofort aufgegeben wird. Flexible Rentenlösungen basierend auf Teilzeitarbeit müssen möglich sein und finanziell attraktiv gemacht werden. „Für die Kaderstufe und für qualifiziertes Personal soll man ein „dynamisches Rentenalter“ ermöglichen,“ meint Vizepräsident Pirmin Odermatt.

Nach Ansicht der Jungpartei ist es aber auch unabdingbar, dass der Umwandlungssatz gesenkt wird. Weiter muss auch darüber nachgedacht werden, bisher ausbezahlte Renten zu senken, da sie mit einem zu hohen Umwandlungssatz berechnet wurden. Es handelt sich dabei um eine unpopuläre Massnahme, allerdings wird diese uns allen später einmal zu Gute kommen. Sollten diese Probleme nicht angepackt werden, drohen einmal ernsthafte Spannungen, welche den sozialen Frieden in der Schweiz gefährden könnten.

Schlussendlich ist die Partei der Meinung, die zunehmende Zahl an älteren Menschen als Chance zu sehen.
Ältere Menschen leisten sehr viel im Hintergrund, sind länger fit als früher und festigen die Gesellschaft. Darum ist es wichtig, Lösungen zu finden, damit diese Menschen länger im Arbeitsprozess bleiben können. Gleichzeitig müssen aber auch die Renten angepasst werden, um nicht in eine Sackgasse zu geraten.

Damit es im Bereich der Altersvorsorge endlich vorwärts geht, fordert die Junge CVP Nidwalden Nationalrat Peter Keller und Ständerat Hans Wicki auf, hier für faire Lösungen zu kämpfen und sich auch für die junge Generation bei der Altersvorsorge einzusetzen.

Für Rückfragen:
Mario Röthlisberger
Präsident
079 692 29 00
mario.roethlisberger@kfnmail.ch

Thomas Locher
Vorstandsmitglied
079 292 83 20
th.locher@bluewin.ch

Kategorie: Gesundheit, Medienmitteilungen, Soziales | Kommentar schreiben

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