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Nidwaldner kostet mehr als „Carlos“

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Der „Fall Carlos“ bewegte die Gemüter in der ganzen Schweiz. Jeder dachte, dass die Fr. 29’000.-, der dieser Fall pro Monat kostet eine grosse Summe ist. Wie man an der letzten Landratssitzung erfuhr, legte hier Nidwalden noch einen drauf und bezahlt für den schwersten Fall pro Monat ganze Fr. 49’000.-
Dieser Fall stammt bekanntlich aus dem Massnahmevollzug. Hier zeigt sich wieder blendend, für was unser Kanton wie viel Geld ausgibt. Es ist erstaunlich, dass man einen Nachtstern für 50’000 im Jahr aus „Spargründen“ streicht und fast genau soviel pro Monat für eine Person ausgibt. Es ist mir bewusst, dass der Massnahmevollzug für Nidwalden eine teure Angelegenheit ist, aber diese Summe ist ganz klar zu hoch und ist nicht begreiflich. Hier appelliere ich ganz klar an den Regierungsrat, er solle doch bei diesen Angelegenheiten genauer hinschauen und entsprechende Schritte einleiten, um die Summe zu reduzieren.
Wenn noch mehr solche Tatsachen zum Vorschein kommen, frage ich mich, wie die Finanzen von Nidwalden in Zukunft aussehen werden.

Mario Röthlisberger, Parteipräsident

Kategorie: Justiz, Leserbriefe | Kommentar schreiben

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