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Gesellschaftlicher Fortschritt statt Generationenungerechtigkeit!

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Die Gegner wollen uns mit ihrer «Generationenallianz» weiss machen, die Rentenreform sei ein Verrat am Generationenvertrag. Junge Generationen müssten mehr bezahlen und das sei ungerecht behaupten sie. Und die Rentenreform würde die strukturellen Probleme der Altersvorsorge nicht lösen. Nun, die strukturellen Probleme der Altersvorsorge finden sich in der demografischen Entwicklung. Wir werden immer älter und bekommen immer weniger Kinder, die Gesellschaft wird älter. Das strukturelle Problem ist also vielmehr ein gesellschaftliches Problem, welches sich mit keiner Art von Rentenreform lösen lässt. Zur Lösung der Probleme in der Altersvorsorge gibt es somit drei Möglichkeiten: mehr bezahlen, länger arbeiten oder tiefere Renten ausbezahlen. Ist es nicht vielmehr ein Verrat am Generationenvertrag, wenn wir nun die Renten unserer Eltern und Grosseltern kürzen, bloss weil wir nicht ein bisschen mehr in die AHV einbezahlen wollen? Die Gesellschaft verändert sich und somit die Voraussetzungen für einzelne Personengruppen. Wir müssen jetzt halt ein bisschen mehr AHV-Beiträge bezahlen, dafür mussten frühere Generationen mehr und härter arbeiten. Man kann es Ungerechtigkeit nennen, um einen Abstimmungskampf zu gewinnen. Oder man nennt es gesellschaftliche Entwicklung und sieht den Fortschritt darin, dass unsere Gesellschaft solidarischer wird statt egoistischer. JA zur Rentenreform und JA zur wahren Generationengerechtigkeit.

Mario Röthlisberger, Präsident Junge CVP Nidwalden

Kategorie: Abstimmungen, Leserbriefe, Soziales | Kommentar schreiben

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